#wirbleibenzuhause – 5 Wege um sich im Homeoffice zu vernetzen.

In alle Beiträge by charlotte

Vielleicht sitzen Sie auch gerade am Schreibtisch, am Küchentisch oder vielleicht noch im Bett? Im Moment bleiben alle, soweit das möglich ist zuhause. Anfangs klang die Perspektive einige Wochen aus dem eigenen Zuhause zu arbeiten recht verlockend. Allerdings fällt es vielen zunehmend schwer ihr normales Sozialleben aufrechtzuerhalten, besonders im virtuellen Arbeitsalltag mit Kollegen. Der Smalltalk und entspannte Austausch nebenbei, die Anspannungen im Arbeitsalltag erleichtern, fallen weg. Aus diesem Grund haben wir einige Möglichkeiten für Sie zusammengestellt, wie Sie egal, ob als Mitarbeiter oder Führungskraft, in einem Startup oder großen Unternehmen vernetzt bleiben können und persönlichen Kontakt in eine kontaktlose, virtuelle Arbeitswelt bringen.

1. Daily Good Morning – Tägliches Schwarzes Brett + Good News of the Day

Dank der Digitalisierung sitzt jeder an einer unerschöpflichen Quelle des Wissens. Doch welche Informationen sind relevant und betreffen sie mich überhaupt? Es muss ein Unterschied gemacht werden, welche Informationen für den aktuellen Tag eine Rolle spielen und welche eine Person nicht möglicherweise negativ beeinflussen können, beispielsweise durch neue erschreckende Statistiken und Nachrichten.

Hier ist es daher eine große Hilfe eine tägliche Rundmail oder Nachricht an alle Mitarbeiter zu schicken. Sie verkünden eventuelle Veränderungen und Mitteilungen, die die für die Organisation betreffen und die in der Zukunft beachtet werden müssen. Kurze, stichpunktartige Updates sind leichter verdaulich und helfen die tägliche Informationsflut zu lindern. Es ist wichtig Offenheit und Ehrlichkeit zu praktizieren, wenn es um Geschehnisse im Unternehmen und der Welt geht.

Ein toller Tipp ist, hierbei in die Mitteilungen jeden Tag eine „Good News of the Day“ hinzuzufügen, sei es ein beruflicher oder persönlicher Erfolg eines Kollegen, oder auch lustige Bilder oder Videos. Der Tag beginnt so auf positive Weise und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

2. Who am I and why? – Firmenkultur aufrechterhalten

Keine Plakate oder Firmeneinrichtungen mehr, die daran erinnern für welchen Zweck man arbeitet!? Die ToDo-Listen werden länger und die Kalender immer voller!?
Es ist von großer Wichtigkeit, vor allem als Führungskraft seinen Mitarbeitern und Kollegen einen Sinn von Gemeinschaft wiederzugeben und aktives Zusammenarbeiten zu fördern. Dabei müssen die Kernwerte und Leitbilder des Unternehmens regelmäßig aufgefrischt werden, um das richtige „Mindset“ zu vermitteln. Mit konkreten Zielen und Vorbildern wird die Moral aufgebaut und jeder wird daran erinnert, dass alle auf ein gemeinsames Ziel schauen und in dieselbe Richtung rudern.

3. Communication is key – Vernetzen und Miteinander sein

In persönlichen Gesprächen hat eine Face-to-Face-Konversation bedeutend mehr Einfluss und Macht, als ein Telefonat, geschweige denn ein Chat oder E-Mail-Austausch. Kommunikation läuft in großen Teilen über die non-verbale Ebene ab, ohne sie kann es schnell zu Missverständnissen und Verwirrung kommen. Obwohl eine Laptopkamera nicht die gleiche Wirkung hat, ist sie immer noch die nächstbeste Lösung. Hierbei muss aber auch auf die Länge geachtet werden, damit Calls nicht zur Belastung werden. Wem die Videokonferenzen ein Dorn im Auge sind, kann versuchen mit witzigen Hintergründen und gemeinsamen Pausen zu arbeiten. Kurze Brainstorming-Runden, interessante Fragen oder lustige Spiele lockern die Stimmung und machen Lust auf den nächsten Videocall.

4. Connect two! – Kollegen als Partner verbinden

Mittlerweile sitzt neben uns im Büro nicht mehr der nette Kollege aus dem Marketing oder die freundliche Kollegin aus der IT. Unsere Sitznachbarn sind nun 3 leere Tassen Kaffee, unser Haustier oder der Partner*in – ebenfalls am Laptop. Es kann sehr hilfreich sein, nun diese fehlenden Verbindungen aktiv zu schaffen, um weiterhin bei der geleisteten Arbeit und bei Erfolgen sichtbar zu bleiben. Diese Aufgabe wird zwischen zwei Kollegen ausgeführt, sie kontrollieren sich gegenseitig und sprechen Lob aus. Dadurch wird Prokrastinieren verhindert und die Motivation und Ehrgeiz gefördert.

In der Praxis kann dies durch einen extra eingeführten Channel oder Gruppenchat für alle Mitarbeiter geleistet werden, in denen Lob und Dank gegenüber geschätzten Partnern und Kollegen ausgesprochen wird.

5. Talk, talk, talk! –Entwickeln Sie Rituale für ein gutes Miteinander

Warum nicht auch das Feierabendbierchen oder die Happy Hour in der Bar ins Wohnzimmer verlegen? Bevor man anfängt Selbstgespräche im Homeoffice zu führen, ist direkter Austausch mit Kollegen der beste Weg soziale Kontakte in den Alltag einzubauen. Die zwanglosen Gespräche in der Kaffeeküche oder beim Mittagessen sind wichtige Bestandteile für ein gutes Verhältnis mit den Kollegen. Der menschliche und soziale Kontakt kann im Homeoffice schnell zu kurz kommen oder ganz verloren gehen. Daher muss Zeit geschaffen werden, sich auszutauschen und auch entspannt Zeit miteinander zu verbringen. Die Vorteile von solchen lockeren Gesprächen sind vielzählig; das Kennenlernen von neuen (oder auch alten) Kollegen, Innovation und Kreativität wird angestoßen und Silo-Denken aufgebrochen. Ganz unkompliziert geht so etwas über Virtual Mystery Coffee. Einfach mit der Arbeitsmailadresse anmelden und jede Woche mit einem Kollegen des eigenen Unternehmens, oder auch Anderen weltweit, zusammengelost werden. Der smarte Algorithmus findet den passenden Partner, mit welchem eine Kaffeepause oder Mittag gemacht wird. Der zeitliche Aufwand ist gering (ca. 15 – 30 Minuten pro Woche), aber der Effekt ist riesig. Anmelden kann man sich hier: www.mysterycoffee.com